Border Collie Charakter und Wesen


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Den Border Collie verstehen


Um das Wesen und den Charakter des Border Collies zu verstehen ist es für zukünftige Besitzer enorm wichtig, sich mit der ursprünglichen Aufgabe (Siehe Geschichte und Ursprung) des Hundes auseinanderzusetzen und vertraut zu machen: dem Schafehüten.

Denn als Hütehund hatte der Border Collie gewisse Pflichten zu erfüllen und durch gezielte Zucht wurden speziell erwünschte Eigenschaften bei dieser Hunderasse perfektioniert.

Steckbrief Border Collie:

  • Ursprungsland: Großbritannien
  • Durchschnittliche Lebenserwartung: 13-16 Jahre
  • Widerristhöhe: Rüde 53 cm / Hündin häufig etwas kleiner
  • Gewicht: ca. 14-20 kg
  • 2 Varianten des Haarkleids: mäßig lang und Kurzhaar
  • Farbschläge: Weiß sollte nie vorherrschen, ansonsten vielseitige Farbpalette
  • Charakter: intelligent, gelehrig, aufmerksam, liebenswürdig, arbeitswillig
  • Pflegeaufwand: mittel
Was ist typisch für das Wesen des Border Collie?

Border Collie Wesen: Was ist für diesen Hund typisch?

Kurzer FCI-Rassestandard des Border Collies

FCI-Standard Nr. 297

Border Collie FCI Standard

Border Collie
FCI-Standard Nr. 297

Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1: Schäferhunde (mit Arbeitsprüfung)

Der Border Collie ist meist etwas länger als hoch, hat einen breiten Schädel und ausgeprägten Stop.

Sein Scherengebiss ist vollständig und sowohl Augen als auch Ohren stehen weit auseinander. Seine Brust ist tief und der Körper muskulös und athletisch.

Der Gang des Border Collies ist fließend und ausdauernd. Dabei hebt der Hund die Pfoten so wenig wie möglich beim Laufen, was Energie spart und beim Anschleichen hilft.

Es gibt zwei Haarvarianten: mäßig lang und Kurzhaar, wobei beide dichtes Deckhaar und weiche Unterwolle aufweisen, die dem Border Collie Schutz vor jeglicher Witterung bieten.

Die Farbschläge sind vielfältig, allerdings darf weiß nie vorherrschend sein. Solche Hunde werden von der Zucht ausgeschlossen.

Beschäftigen ja, überfordern nein!

Wer einen Border Collie kaufen möchte wird oft auf den Hinweis stoßen, den Hund unbedingt auszulasten und ihm eine Beschäftigung zu bieten. Dies ist korrekt und sehr wichtig, wenn es um die Haltung dieser Hunderasse geht.

Border Collie Charakter

Im Charakter ist der Border Collie ein richtiges Arbeitstier. Er wird gerne apportieren und mit Ihnen aktiv den Tag gestalten. Aber: überfordern Sie den Hund nicht!

Allerdings muss der Border Collie bei Weitem nicht non-stop beschäftigt werden. Im Gegenteil. Diese Rasse ist so sehr auf Gehorsam und Arbeit ausgelegt, dass der Hund unermüdlich weiterarbeitet, selbst wenn er erschöpft und bereits am Ende seiner Kräfte ist.

Wer seinen Hund also permanent fordert und körperlich auslastet, kann seinen Vierbeiner ohne es zu wollen sogar überlasten. Denn oft denken viele Besitzer, dass der Hund immer noch mit Spaß bei der Sache ist, wenn er beispielsweise wieder und wieder das Stöckchen holt, obwohl er eigentlich todmüde ist.

Wenn Sie sich die Aufgabe des Border Collies innerhalb der Herde vor Augen führen, wird allerdings schnell klar, dass dieser Hund eben nicht kontinuierlich arbeitet, sondern viele Ruhepausen dazuwischen hat, in denen er zwar aufmerksam sein muss, aber nicht ständig in Bewegung ist.

Erst auf Kommando des Schäfers wird der Border Collie aktiv oder wenn ein Schaf sich zu weit von seiner Herde entfernt.

Aufmerksam und reaktionsschnell

Wer ein Profi beim Schafehüten ist, muss ständig die Herde im Blick haben und blitzschnell reagieren, wenn seine Schützlinge auf Abwege geraten.

Demnach ist der Border Collie ein Hund von enormer Intelligenz und mit einer hohen Aufmerksamkeitsspanne, der auch ohne Zuruf des Schäfers manchmal eigenständig entscheiden und handeln muss.

Border Collie Wesen

Sein Hüte-Instinkt kann eventuell zu ungewünschten Reaktionen bei Joggern, laufenden Kindern oder sogar Autos führen. Eine konsequente Erziehung ist daher sehr wichtig.

Dies kann im Alltag zum Problem werden, wenn der Hund auch auf andere sich schnell bewegende Reize reagiert, ohne dem Besitzer viel Zeit zu lassen sich auf diese Situation einzustellen.

So kann der Border Collie hinter spielenden Kindern herlaufen und versuchen Sie zusammenzutreiben, oder er hetzt hinter Radfahrern, Joggern oder gar Autos her.

Solche Situationen, wenn sie vom Halter nicht gehandhabt werden können, machen den Hund unter Umständen zu einer Gefahr für sich selbst und für andere.

Jäger mit Durchsetzungsvermögen

Border Collie auf Briefmarke in Neuseeland

Ein Border Collie auf einer Briefmarke in Neuseeland von 1982.

Wer einen Border Collie beim Zusammentreiben einer Herde beobachtet wird schnell feststellen, dass sich sein Verhalten vom eigentlichen Jagdverhalten eines Hundes oder auch Wolfes kaum unterscheidet.

Der Border Collie schleicht sich möglichst unauffällig und in großem Bogen an und hetzt die Schafe in die gewünschte Richtung. Was fehlt, ist allerdings das Ergreifen und Töten der “Beute”, da dieses Verhalten natürlich bei der Hüteaufgabe nicht erwünscht ist.

Dass ein Schaf aber durchaus auch mal trotzig sein kann, vielleicht seinen Nachwuchs beschützt und sich dementsprechend dem Border Collie wiedersetzt, steht außer Frage. Darum braucht der Hund ein gewisses Durchsetzungsvermögen und eine Portion Unerschrockenheit, wenn er die Oberhand in der Herde behalten will.

Zur Not setzt der Border Collie dazu sogar die Zähne ein. Dies sollte bei der Haltung bedacht werden, denn selbst wenn der Hund sonst sehr freundlich und auf seine Menschen bezogen ist, kann er nach eigenem Ermessen durchaus seine Zähne einsetzen, wenn er dies in bestimmten Situationen für angebracht hält.

Natürlich werden Züchter normalerweise Hunde mit solch einem Verhalten von der Weiterzucht ausschließen, aber einige Triebe und Instinkte sitzen einfach zu tief.

Border Collie: Schnelle Auffassungsgabe

Richtig ist, dass der Border Collie sehr schnell lernt. Dabei verinnerlicht er jedoch nicht nur sehr rasch die gewünschten Eigenschaften und Befehle, sondern kann durchaus auch schnell Unarten entwickeln, wenn die Erziehung nicht konsequent genug ist und der Halter Fehlverhalten mehrfach durchgehen lässt.

Hat der Border Collie also Erfolg mit einer Verhaltensweise (z.B. an der Leine ziehen), wird es sehr schwer werden, ihm diese wieder abzutrainieren.

Es erfordert viel Hundekenntnis, Geduld, Fingerspitzengefühl und Erfahrung, einen Border Collie zu erziehen. Eine Hundeschule, welche sich speziell mit dieser Hütehunderasse auskennt, ist ein guter Partner in Erziehungsfragen und unterstützt Sie bei der Ausbildung des Border Collies.

Charakter und Wesen des Border Collie

Charakter und das Wesen des Border Collie: konzentriert, behaarlich, intelligent, energisch, ansprechbar

Ruhephasen sind wichtig

Viele Border Collie – Besitzer behaupten, das Kommando “Pause” sei das wichtigste in der Ausbildung überhaupt.

Dieser Rat ist durchaus angebracht, denn der Hund muss lernen abzuschalten und herunterzufahren, damit er nicht dauernd in Alarmbereitschaft ist, unermüdlich spielen oder beschäftigt werden will.

Ruhephasen sind gleichzeitig Erholungspausen für Körper und Geist und sollten unbedingt von Anfang an trainiert werden.

Zusammenfassung wichtiger Charakter- und Wesenseigenschaften:

  • liebenswürdig
  • gelehrig
  • sensibel
  • intelligent
  • anhänglich
  • aufmerksam
  • gehorsam
  • sportlich
  • arbeitswillig

Ist der Border Collie als Familienhund geeignet?

Wie jede andere Hunderasse ist der Border Collie natürlich auch für Familien geeignet. Allerdings gehören zu einem harmonischen und friedlichen Zusammenleben eine gute Erziehung und konsequente Ausbildung des Hundes.

Vor der Anschaffung sollte man sich nämlich keinesfalls vom hübschen Äußeren des Border Collies blenden lassen, sondern verstehen, welche Herausforderungen ein Arbeits- bzw. Hütehund mit sich bringt.

Kann die Familie genügend Zeit in den Hund investieren und seinen Bedürfnissen gerecht werden, steht einer tollen und lebenslangen Partnerschaft sicherlich nichts im Wege.

Bei Kindern sollten Sie jedoch Vorsichtsmaßnahmen treffen, die allerdings überwiegend auch für andere Rassen gelten:

  • Border Collie Familienhund

    Ist der Border Collie als Familienhund geeignet? Ja, mit der richtigen Erziehung des Hundes UND der Kinder ist der Border Collie auch ein toller Familienhund!

    Der Border Collie ist zwar freundlich gegenüber Menschen, aber dennoch ein Tier und durch seine ursprüngliche Aufgabe als Hütehund, kann er auch versuchen die Sprösslinge des Hauses zu hüten. Lassen Sie ihn darum mit kleinen Kindern nicht alleine und erlauben Sie das Spielen mit dem Hund nur unter Aufsicht und Anleitung.

  • Erläutern Sie Ihren Kindern den korrekten und verantwortungsvollen Umgang mit einem Hund und was Sie beachten sollten. Respekt gegenüber dem Vierbeiner ist unbedingt nötig und Verhaltensweisen wie den Border Collie am Schwanz ziehen oder ihn in seinen Ruhepausen stören sollten tunlichst vermieden werden.
  • Auch beim Zusammenleben mit Kindern ist eine Erziehung des Hundes das A und O. Er muss alle Familienmitglieder als ranghöher einstufen und darf kein aggressives oder dominantes Verhalten zeigen.

Verschiedene Schwerpunkte bei der Zucht

Mittlerweile haben sich zwei verschiedene Schwerpunkte bei der Zucht gebildet: Die eigentliche Zucht zum Arbeitshund und die Schönheitszucht, die weniger wert auf das Hüteverhalten legt, dafür allerdings verstärkt Augenmerk auf das äußere Erscheinungsbild legt.

Bei dieser Schönheits- oder Showzucht wird oftmals explizit darauf hingewiesen, dass sich Tiere dieser Linie gut oder zumindest besser als Familienhunde eignen. Fragen Sie beim Züchter darum immer genau nach, welchen Schwerpunkt er bei seinen Tieren legt und erkundigen Sie sich ausgiebig über Elterntiere und weitere Ahnen.

Glauben Sie allerdings nicht, dass ein ausgeprägtes Hüteverhalten wie beim Border Collie nach wenigen Generationen Zucht ausgelöscht werden kann und Sie auf jeden Fall einen reinen Familien- und Begleithund erhalten werden. Dies wird in den meisten Fällen nicht der Fall sein.

Gibt es Unterschiede zwischen dem Border Collie Rüde und Hündin?

Von der Läufigkeit einmal abgesehen, gibt es kaum bis gar keine Unterschiede im Wesen und Charakter zwischen Rüden und Hündinnen. Gewisse Charaktereigenschaften sind nicht geschlechtsspezifisch, selbst wenn dies gern behauptet wird.

So gibt es zum Beispiel Hündinnen, die wie ihre männlichen Artgenossen überall schnüffeln und sogar markieren während des Spazierganges. Und entgegen der allgemeinen Meinung können die Damen außerdem auch aggressiv oder dominant gegenüber anderen Hunden sein.

Auf der anderen Seite finden Sie hingegen Rüden, die leicht zu erziehen und anhänglich sind. Eigenschaften, die eher den Damen der Hundewelt zugesprochen werden.
Darum empfehlen Züchter häufig, sich nicht auf ein spezielles Geschlecht zu versteifen, sondern den passenden Welpen auszuwählen und erst hinterher “drunter” zu gucken, um zu erfahren, wen man denn nun mit nach Hause nimmt.

Denn der eigentliche Grundcharakter und die spätere Wesensfestigkeit können durch Ausbildung und Erziehung entscheidend vom Halter beeinflusst werden. Zum Guten, wie auch zum Schlechten versteht sich.

Bei der Läufigkeit, die beim Border Collie in der Regel 1-2 mal im Jahr auftritt gibt es allerdings schon wesentliche Unterschiede. Während die Rüden bei Anwesenheit einer läufigen Hündin oft regelrecht verliebt sind, die Futteraufnahme verweigern oder nachts herzzerreißend jaulen, sind die Hündinnen eher anhänglich, ziehen sich ein wenig zurück, gehorchen auf einmal nicht mehr so gut oder bemuttern plötzlich Gegenstände.

Natürlich gilt es auch zu beachten, dass die Hundedame in der Zeit der Läufigkeit Blut verliert, Sie entsprechende Pflegemaßnahmen im Haushalt ergreifen müssen und unterwegs ein Auge auf mögliche Verehrer haben.

Vorurteile beim Border Collie

Voruteil Border Collie: Der Border Collie braucht rund um die Uhr Beschäftigung

Als Hütehund hilft ein Border Collie dem Schäfer und muss stets konzentriert mitarbeiten. Sind die Schafe im Stall, hat der Hund jedoch seine Ruhe und ist in diesen Zeiten arbeitslos. Dies kann auch über mehrere Tage der Fall sein. An diesem Beispiel sehen wir sehr deutlich, dass ein Border Collie zwar Beschäftigung und Denkaufgaben braucht, aber eben nicht permanent. Sie tun Ihrem Hund nämlich nichts Gutes, wenn Sie ihn andauernd körperlich auslasten, denn er wird Ihnen in den seltensten Fällen zeigen, wann seine Grenzen erreicht sind.

Wichtig ist es dem kleinen Kraftpaket Ruhepausen zu gönnen und das Kommando “Pause” früh einzuüben. Ein Border Collie würde eher tot umkippen, als von alleine von einer Aufgabe abzusehen und in sein Körbchen zu hüpfen.

Voruteil Border Collie: Der Border Collie ist kein Familienhund

Dieses Vorurteil stimmt nur bedingt und ist immer von der Erfahrenheit der Halter als auch der konsequenten Erziehung des Hundes abhängig. Auch der Border Collie eignet sich sehr wohl als Familienhund und kann für alle Mitglieder zum treuen Begleiter werden.

Da allerdings viele unerfahrene und neue Border Collie – Besitzer mit dieser Rasse schnell überfordert sind, klappt später auch ein harmonisches Zusammenleben mit der Familie nicht. Trotzdem ist eine Haltung von Profis (wie einem Schäfer) natürlich immer noch der Optimalfall.

Voruteil Border Collie: Der Border Collie ist kein Wohnungshund

Zugegeben, draußen im Garten oder im Hof fühlt sich ein Border Collie so richtig wohl. Allerdings bedeutet dies nicht, dass er zwingend in einem großen Haus oder auf einem Bauernhof gehalten werden muss.

Auch eine Wohnung kann ein schönes Zuhause für den Hund werden, wenn er genügend Beschäftigungsmöglichkeiten erhält und auch seine geistige Fitness nicht zu kurz kommt. Wie so oft ist es vom Besitzer abhängig, ob der Border Collie sich wohlfühlt und artgerecht gehalten wird oder nicht.

Voruteil Border Collie: Der Border Collie braucht eine Möglichkeit zum “Hüten”

Natürlich entspricht das Hüten seiner eigentlichen Bestimmung und es ist grandios, wenn er dieser nachgehen kann. Es gibt allerdings auch andere Möglichkeiten, seinen Hund geistig zu fördern und ihn vor immer neue Herausforderungen zu stellen. Beim Hundesport zum Beispiel oder bei der Rettungs- oder Therapiehundearbeit.

Der Border Collie als Therapiehund

Um Therapiehund zu werden, sind Grundgehorsam, Wesensfestigkeit, Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen, Belastbarkeit und eine gute Bindung zum Hundeführer unerlässlich.

Außerdem ist eine gezielte Ausbildung im Vorfeld nötig, in der ein neuer Therapiehund im besten Falle auch von bereits etablierten und erfahrenen Artgenossen lernen kann. Aggressives Verhalten, Berührungsängste, Scheu gegenüber Fremden und Jagdtrieb haben bei einem Therapiehund hingegen nichts zu suchen.

Border Collie als Therapiehund

Auch als Therapiehund ist der Border Collie sehr gut geeignet.

Da es der Border Collie als Hütehund gewohnt ist eng mit seinem Menschen zusammenzuarbeiten, ist eine wichtige Voraussetzung bereits gegeben. Auch seine Klugheit und sein freundliches Wesen sind gute Bausteine, die während seiner Ausbildung gefestigt und erweitert werden können.

Wenn er das Training erfolgreich absolviert, kann er in diversen Einrichtungen eingesetzt werden und dort erheblich zum geistigen und körperlichen Wohlbefinden von Menschen beitragen.

Mögliche Einsatzorte sind beispielsweise:

  • Krankenhäuser
  • Seniorenheime
  • Gefängnisse
  • Behindertenheime
  • Schulen / Kindergärten
  • Reha-Kliniken
  • Psychatrien

Was macht für Sie das Wesen und den Charakter des Border Collie aus? Bitte beschreiben Sie Ihren Hund und hinterlassen Sie bitte einen Kommentar!

18 thoughts on “Border Collie Charakter und Wesen

  1. Hi ! Bordercollies haben nicht nur eine hohe Auffassungsgabe es sind auch stolze Hunde und echte Freunde für seinen Besitzer. Vor zwei Jahren habe ich einen 1,5 Jahre alten Bordercollie ” Sammy ” aufgenommen den die vorherigen Besitzer einschläfern lassen wollten, weil der Hund die Kinder beisst und agressiv sei. Schnell hab ich gesehen das es kein beißen sondern ein zwicken war.
    Der Hund wurde nicht ausgelastet und hat so ziemlich alle fehlverhalten entwickelt vom Schattenjagen bis Jogger,Fahrrad und Autos jagen. Nun gehen wir jeden Tag zweimal Joggen meine Frau am Morgen ich am Abend zwischendurch Radfahren und längere Spaziergänge und siehe da bis auf Kleinigkeiten haben wir einen ganz anderen Hund im Garten. Ein Lieber netter Kerl der sehr lernwillig ist. Es wäre schön wenn Famillien endlich zu Vernunft kommen würden und vorher überlegen ob sie so einen Hund auslasten können bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wir haben auch keine Schafe zu Hause aber es geht auch ohne wenn man sich mit dem Hund beschäftigt den das ein Bordercollie verdient wie jeder andere Hund auch !!!! Gruß Martin

  2. Unsere Hündin hatte beim Kauf vom Züchter leider mit 8 Wochen keinerlei Prägung erhalten. Wir haben ihr heute mit fast einem Jahr alles versucht nahe zu bringen und so viel wie möglich zu lernen. Sie ist gehorsam, anhänglich und verschmust. Wir haben ihr verschiedene Kunststücke beigebracht. Sie bekommt jeden Tag ein bis drei Stunden in der Natur Auslauf mit Frisbie spielen und Aportieren, sowie Suchspiele und herumtopen.. Mann muss aber dazu sagen, dass unsere Hündin in einer Wohnung lebt und auch da mit ihrem Menschen gemeinsam spielen und lernen möchte. In der Wohnung verhält sie sich aber ruhig, wenn sie ausgegliechen ist. Ganz wichtig ist zu bedenken, all dass Spielen und die langen Ausläufe in der Natur werden dann auch von einem Border Collie immer wieder aufs neue gefordert. Ansonsten zeigt sich der Hund nervös und unausgeglichen. Leider hat unsere Hündin auch einige nicht so schöne Unarten, welche wir drotz täglichem Trainig noch nicht abstellen konnten. Sie bellt fremde Menschen und auch Hunde oft an und kommen sie zu nahe versucht sie diese zu verbellen und auch mal zu schnappen. Mit der Leinenführigkeit ist das auch so eine Sache. Man kann einen Border Collie nur bedingt in seiner Freiheit einängen. Schließlich wurde er für das Aggieren aus der Ferne gezüchtet. Unsrer Hündin will immer vorne weg gehen, obwohl sie uns als Rudelführer wohl akzeptiert. Leider konnten wir den Grund für dieses Verhalten noch nicht herausfinden. Zu anderen Familienmitgliedern und deren Hunden ist sie sehr lieb, verspielt und verschmust. Wir müssen wohl noch sehr viel mit ihr üben aber das tun wir gern. Denn diese wundervolle Rasse hat dies verdient. Dennoch für unerfahrene Hundebesitzer mit keinerlei Hundeerfahrung ist dieser Hund nicht empfehlenswert. Eine konsequente Erziehung sowie eine geistige und körperliche Auslastung ist unbedingt einzuhalten. Denn so schnell er auch die gewollten Dinge lernt, können sich auch so schnell unerwünschte einstellen. Leider gibt es in den Tierheimen schon einige Border Collie, weil ihre Besitzer nicht mehr mit ihnen zurecht kamen. Ein Border Collie ist eben kein gewöhnlicher Hund. Wenn man sich aber auf diese Herausforderung mit ihm einstellen möchte , dann Gratulation. Er ist nicht nur der klügste Hund der Welt sondern auch ein Hund, welcher für seinen Besitzer durch das Feuer gehen würde.
    Für mich einens der schönsten Hunderassen überhaupt, welche es wert ist verstanden und geliebt zu werden. L.G

  3. ein BC ist ein HÜTEhund!! Er ist NICHT “ausgelastet” mit Gassigehen, am Rad laufen oder Agility. Natürlich entwickelt er dann Fehlverhalten.
    Vergleich: ein hochbegabtes Kind “lastet” man nicht mit Marathonläufen “aus”, sondern mit Musikunterricht oder Chinesischlernen.
    Schafft euch einen BC nur an, wenn ihr Schafe habt (und die nicht nur zum Hundebespaßen!)

    Wenn der Hund dann tun kann, wozu er gezüchtet wurde, ist er auch ein angenehmer Begleiter im Privatleben, zuhause, bei der Familie.

    (sonst gibt es andere Rassen, die auch intelligent sind und schön – wie z.B. Großpudel)

    • Na ja den Hütetrieb kann man auch Ersatzbefriedigen das geht sehr wohl auch ohne Schafe.Wichtig ist das so etwas gemacht wird und der Bordercollie damit wohin kann. Ne Schafherde wäre toll aber von Wolle kann man doch nicht mehr leben also heißt das Fleischproduktion und Wanderschäfer gibt’s leider auch nicht mehr wirklich. Ansonsten geht es auch anders aber eben nicht nur mit Gassi gehen. Ich habe selbst eine 2jährige Bordercollie -Malinois Mix Dame aufgenommen die mit 2 nicht einmal Spielzeug kannte geschweige denn das sich jemand mit ihr beschäftigt hat offensichtlich. Aber Stück für Stück wird es das was es sein soll und die Bordercollie Seite in ihr ist definitiv die dominante. Aber Stück für Stück und Tag für Tag wird es besser und besser und es ist schön den Hund immer glücklicher werden zu sehen.

    • Kompletter Schwachsinn. Ein bc muss nicht hüten. Er bedarf einer Kopf Arbeit. Ich habe mit meiner mit 9 Wochen die Ausbildung zum mantrailing begonnen. Jetzt ist sie 1 Jahr alt und in ca 6 Monaten versuchen wir die erste Prüfung anzulegen. Wir sind regelmäßig in Tierparks und sie hat 0 Jagd oder hüte verlangen. Es kommt nur auf die Erziehung an und wie man mit einem hund umgeht

    • Man kann Border Collies auch geistig auslasten ohne schafe zu haben. Wir haben einen Collie der noch nie kontakt zu schafen hatte und weder aggresiv noch unausgelastet ist. Viel laufen und viele denkspiele reichen total aus. Happy geht’s sehr gut obwohl sie nicht hütet

  4. Ich habe seit knap 2 Jahren einen border Collie Hündin und bin sehr stolß auf sie. Meine Frau und meine Kinder habe mir den Hund zum Geburtstag geschenkt weil ich sehr krank bin und es hatt sehr gut geklappt mir geht es besser als vorher ich bin froh sie zuhaben sie macht mich sehr glücklich . Mit freundlichen Grüßen Andreas

  5. Ich habe einen sehr stattlichen Border Colli Rüden und er macht mir sehr viel Freude.Er ist verschmusst und ein Schattenhund wie man so sagt.Er ist 8 Jahre und war noch nie krank. Toi, toi,toi ich will es nicht beschreien.Wenn ich ihm aber sage,ich komme gleich wieder dann bleibt er auch da liegen oder sitzen wo ich es ihm sage.2x am Tag mache ich längere Spaziergänge mit ihm und er geht immer vor mir her. Manchmal schon etwas zu weit vor mir und ich muss ihn ermahnen. Er kommt auch sofort wieder zu mir aber es dauert nicht lange und er flitzt wieder los.Jedoch weiss ich,ich bin zu langsam.Oft treffen wir auch andere Hunde.Wenn es ein Rüde ist dann wird es kompliziert.Kommt ihm ein Rüde nett und freundlich entgegen dann ist er es auch und er zieht seiner Wege. Aaaber kommt ihm ein Rüde knurrend und wütend entgegen dann muss ich die Leine ganz schön fest halten sonst gibt es ein wildes Knäul.Und mein Bursche teilt ganz schön aus.Bei den Mädchen ist er sehr beliebt und plötzlich werden die 13-16 jährigen Mädchen richtig munter und ihre Besitzer sagen dann oft: Was ist mit ihr denn los sie ist ja sonst nicht so.Auch wenn eine Hündin flitzig ist kommt er sofort zu mir wenn ich ihn rufe.Er geht sehr gut bei Fuß und ich bin immer wieder erstaunt wie schnell er etwas begreift.Er heisst eigentlich Charly aber ich rufe ihn Bolli.Er hat mich auch schon vor einem Angreifer beschützt und ihn in die Hand gezwickt. Mit dem Zubeißen geht er sparsam um.Er liebt Kinder und Pferde und auch Miezekatzen.Er jagt nicht hinterher er guckt mit der typischen Border Colli Hypnose die ich sehr liebe und darüber auch immer lachen muss. Ich kann dann aber auch gut reagieren-Halsband umlegen und hab acht Stellung einnehmen.er macht mich auch sehr glücklich.Mit freundlichen Grüßen Pina

  6. Ich habe eine Border-Collie-Hündin in meinem Bekanntenkreis, die frißt sich regelmäßig die Rute kahl, dreht sich ständig im Kreise und beißt sich hintenrein. Die Gründe dafür weiß ich leider nicht, ist die Hündin nicht ausgelastet oder langweilt sie sich etwa?

  7. Hallo Werner Schmidt

    Diese Border-Collie-Hündin ist definitiv nicht ausgelastet und kompensiert ihren dadurch entstehenden Frust mit Ersatzhandlungen.Armes Tier ……steht unter starkem emotionalem Stress.Die Besitzer müssen sofort umdenken und dieser Hündin ein artgerechtes Leben ermöglichen.
    Ich hatte selber über 14 Jahre einen Border-Collie und weiß wieviel Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen diese Rasse braucht und das tausendfach zurück gibt. Sam war mein bester und gleichzeitig entspanntester Freund.Ich wünsche dieser Hündin Besitzer mit Herz und Hundeverstand.

  8. Zitat: ein BC ist ein HÜTEhund!! Er ist NICHT “ausgelastet” mit Gassigehen, am Rad laufen oder Agility. Natürlich entwickelt er dann Fehlverhalten.

    Totaler Blödsinn, wir hatten bis vor kurzem noch zwei Border Collies. Leider ist unser “jüngeres” Engelchen plötzlich mit 15 Jahren an einem Milztumor verstorben. Sie hatte im Gegensatz zu Ihrem ein Jahre älteren Schwesterchen keinen Jagt- oder Hütetrieb. Dennoch wollte sie auch Beschäftigt und vor allem bewegt werden.

    Unsere ältere die uns mit Ihren 16 Jahren heute beglückt, wies in ihren jungen Jahren einen ausgeprägten Hütetrieb auf. Diesen man mit entsprechenden Kopfaufgaben und genügend Bewegung gut unter Kontrolle bringen konnte.

    Ich selbst bin mit verschiedenen Hunden Groß geworden und für mich bzw. meine Frau und mich ist diese Rasse das Non plus Ultra.

    Spricht man mit seinem Border, spricht er zurück und man hat das Gefühl das seine Gedanken durch seine Blicke im Geist seines Menschen zu Worten geformt werden. So ist es zumindest für uns bei unseren beiden Damen.

  9. unser kleiner schatz ist jetzt gerade 10 wochen jung und fordert schon einiges von uns ab. das hüten übt er jetzt schon bei uns wenn wir mit ihm über die felder gehen, klappt zwar nicht immer, aber er ist ja noch klein . mit unseren 2 katzen versteht er sich nach 1 woche auch ganz prima, was uns sehr freut.

  10. Meine 1. Bc Hündin hatte sehr viel hüteverhalten. Am Anfang war das sehr schwierig und sie tat all das was man nicht von einem Hund sehen möchte an der Leine gehen unmöglich Radfahrer hinterherlaufen Joggern hinterher springen sogar hinter Autos her jagen. Ich bin damals am Ball geblieben und hatte eine sehr gute Hundeschule. War bestimmt drei bis viermal mit ihr im Training habe viel mit ihr zusammen gemacht. Wichtig ist Wir beide haben das durchgemacht. Am Ende waren wir ein Team und wir konnten kommunizieren ohne miteinander zu reden. Wir haben Trick Training gemacht Agility und später hatte ich Laufenten. Da habe ich nicht viel dran gemacht. Sie hat halt immer nur gesehen wie ich sie abends in den Stall brachte. Irgendwann konnte sie das von alleine. Ist schon echt beeindruckend wie die lernen können vorausgesetzt das Mensch-Hund Team stimmt. Wie gesagt, mit ihr war es so dass wir ein unzertrennliches Team waren. Leider ist sie vor zwei Jahren verstorben. Der Border Collie den wir dann noch hatten einen Rüden ist das komplette Gegenteil. Den mussten wir das Spielen noch beibringen hüten fehlanzeige. Ist sehr genügsam im Haus jeder auf seinen Platz und bleibt auch da bis es fressen oder rausgeht. Vermutlich ein gutes Beispiel dafür wie es laufen kann als Zweithund. Denn ein Zweithund orientiert sich immer am anderen Hund. Und nicht zuerst am Menschen. Leider versäumten wir Die engere Bindung mit ihm. Zudem kommt auch dass ein zweiter Hund nie so wird wie dein aller erster Hand. Trotzdem ist er ein schlauer Kerl. Der mittlerweile gerne Frisbee mit uns spielt und gerne apportiert. So ist jeder Bordercollie verschieden und man muss erst herausfinden welcher Charakter dein Border Collie hat
    Lg
    Steffi

  11. Habe vor sechseinhalb Jahren einen damals sechs Monate alten BC Rüden aus (mindestens) zweiter Hand übernommen. Damals habe ich auch gedacht, man müsse einen BC auslasten, auslasten, auslasten, zumal er immer unter Strom zu stehen schien. Auch alles, was man landläufig unter “Hundeerziehung” versteht, funktionierte bei ihm nicht. Viel zu sehr hatte er seine eigenen Vorstellungen, und Leckerchen waren sowieso nie so interessant wie das, was es zu sehen und zu erleben gab. Ich konnte im Freilauf nur hoffen, dass er dieselben Vorstellungen und Ideen hatte wie ich. Stress pur – für den Hund u n d für mich.
    Dann kam mehreres zusammen:
    – Eine Hundetrainerin sagte mir, auch bei einem Hund kommt nach “müde” “blöd”, und dass Hunde sehr viel Schlaf brauchen. Nur: Mein Hund fand nicht zur Ruhe.
    – Er verlor er unkontrollliert Urin, hatte eine Blasen- und Prostataentzündung, bekam Antibiotika, wurde kastriert, und siehe da: konnte sich auf einmal entspannen, kam zur Ruhe und konnte schlafen, tief und fest.
    – Bei einer Röntgenuntersuchung stellte die Tierärztin fest, dass er mal schwer im Rücken verletzt worden sei, mit einem Gegenstand geschlagen oder so, und dass er von dieser Stelle ausgehend mitunter noch immer starke Schmerzen hat. Weil ansonsten keine Behandlung möglich war, bekommt er seitdem Schmerztabletten – und ich habe den liebsten und freundlichsten Hund.
    Seitdem konnte sich auch unsere Beziehung so richtig vertiefen, wir können uns gegenseitig einschätzen und vor allem vertrauen wir einander.
    Tolle Begleiterscheinung: alles, was ich früher an “Unarten” nicht haben wollte, macht er jetzt entweder von alleine nicht mehr, weil er weiß, dass ich es nicht will, oder lässt es nach der ersten freundlichen Ermahnung sofort bleiben. Oft “fragt” er auch, wie “wir” uns jetzt verhalten sollen.
    Was Aktivitäten angeht, stressen wir uns nicht mehr. Natürlich begleitet er mich oft in meinem Leben: joggt mit mir, geht mit mir ins Altenheim, fährt mit mir Bus und Bahn. Ich begleite ihn auf die Hundewiese zum Toben und Spielen. Manchmal spielen wir apportieren, manchmal Frisbee, er geht gerne schwimmen. Außerdem haben wir noch einen zweiten kleineren Hund, an dem der BC sehr hängt.
    Uns geht es gut. Ich finde ihn klasse, und ich bin sicher, er möchte auch kein anderes Frauchen (und auch kein anderes Zuhause). Immerhin aus aus dem kleinen Nervenbündel ein ausgeglichener, zufriedener, stolzer BC geworden! Und das in einer ganz normalen Wohnung!
    Mein Fazit: Man muss seinen BC – und wahrscheinlich jeden Hund – einfach “spüren” und ihm die Möglichkeit geben, seinen Menschen zu “spüren”.
    LG Silke

  12. Wir haben ebenfalls eine Border collie Hündin (1 Jahr alt) und ich kann auch nur bestätigen, dass ein Border Collie definitiv nicht hüten muss, um ausgelastet zu sein. Wir haben im ersten Jahr wegen der Knochen “nur” Kopfarbeit (Tricks, Suchspiele, etc) gemacht und vor kurzem mit Agility angefangen und wir haben einen super ausgeglichenen Hund. Selbst wenn man mal krank ist und nicht so die Zeit hat, bleibt sie total ruhig und ausgeglichenen.
    Ich kenne jedoch auch die Gegenseite und habe schon etliche unausgelastete Borders gesehen. Auch wie bereits von anderen hier erwähnt, ist Konsequenz bei der Erziehung das A und O.
    Ansonsten kann ich nur bestätigen, dass man im Border Collie einen absolut treuen, anhänglichen Begleiter finden wird.

  13. Unser bc ist 18 Monate rüde und eigentlich ausgeglichen.
    Aber erst die letzten 6 Monate seid wir in einer guten hundeschule sind.

    Am Anfang hatten wir auch einen Hundetrainer und verschiedene hundeschulen da er nicht richtig horchte und auch Aggressivität zeigte ,
    Auch hatte er mal einen Jogger gebissen
    Sind jetzt seid 6 Monaten in einer guten hundeschule die mit Zuneigung und Leckerli erziehen. Jedoch gegen dunkle gekleidete Jogger immer noch in hab acht Stellung.
    Auch gegen manche Kinder muss man sehr aufpassen.
    Beim unterhalten springt er plötzlich hoch oder beim Abschied nehmen und versucht zu zwicken , halten jetzt immer Abstand zu anderen Personen, weil er in solchen Situationen nicht stabil ist.

    Bei Kindern ist er oft in hab acht Stellung , Es ist schon viel besser geworden als vor 6 Monaten.. aber leider immer nicht stabil .
    Braucht er einfach noch ein Jahr Zeit ????
    Er ist unheimlich intellgent und super schnell und total verschmusslt und brav.
    Wenn wir alleine mit im laufen horcht er aufs Wort. Läuft sehr gut an der Leine . Auch ohne Leine , nur bei Ablenkung kritisch.
    Daher lassen wir ihn zu 90% an der Schleppleine.
    Kann die Aggressivität abgebaut werden? Zu beobachten in seinem Revier vermutlich mehr.
    Braucht er vielleicht eine strengere Hand .?
    Gechipt ist er, jetzt steht die Frage nach der Kastrazion an ?

  14. Also ich kann nur sagen ich habe eine fast 7 jährige Border Hündin und ein hochbegabtes Kind. Der Border ist deutlich ruhiger und ausgeglichener als mein Sohn 😉. Obwohl mein Fellie nicht hütet. Spaß beiseite, mein Hund ist die Ruhe in Person. Wir haben das erste Jahr mit ihr nichts gemacht , als Pause zu lernen. Auch wird sie viel vom Kopf ausgelastet. Sie hilft mir bei etlichen Dingen im Haushalt , wir arbeiten an Tricks . Wir haben gemeinsam uns zum Helfer auf 6 Beinen ausbilden lassen. Sie ist immer bei mir , außer es lässt sich gar nicht vermeiden. Egal wo wir mit ihr sind immer werden wir auf unseren ruhigen , braven Hund angesprochen. Allerdings wurde sie auch mit absoluter Konsequenz erzogen. Auch wenn es mir oft sehr schwer viel standhaft zu bleiben. Soviel Liebe wie nur irgendwie möglich und soviel Strenge wie nötig. Sie ist ein Herz auf Pfoten und mein Schatten. Das muss man wissen , der Border will immer und überall dabei sein. Sie ist der tollste Familienhund den man sich denken kann.

  15. Ich habe seit 10 Monaten einen BC Mischling, Tacko ist knapp 5 Jahre alt. Leider hat er schon einiges hinter sich, er kommt ursprünglich aus Portugal, wurde mit knapp 1 Jahr nach Deutschland vermittelt und lebte bei einer Familie mit Kindern, musste leider wegen einer Krankheit von seinem Herrchen abgegeben werden, schweren Herzens natürlich und kam zur einer jungen Frau mit zwei kleinen Jungs jeweils 4 Jahre alt, die Jungs haben Tacko geliebt und umgekehrt, jedoch hat Tacko ein aggressives Verhalten andere n Hunden gegenüber entwickelt und wurde dann an mich weiter gegeben. Ich bin froh ihn bei mir zu haben, es hat auch gedauert bis ich verstanden habe, was mein Hund braucht, damit er zufrieden ist. Solange ich auf seine Bedürfnisse eingehe, ist er ein ruhiger, verspielter und sehr freundlicher Hund, sehr gesellig und gehorsam. Sobald er allerdings nicht genügend freilauf bekommt, schlägt es bei Tacko ins aggressives verhalten um. Er buddelt für sein Leben gern und hat unheimlich viel Spaß daran, wenn ich ihn noch unterstütze und ihm zeige wo evtl. Feldmäuse sich befinden oder ein maulwurf. Er buddelt wie verrückt und wenn ich es nicht irgendwann beenden würde, ich denke er würde bis zum umfallen weiter buddeln. Ich gebe ihm, wenn das Wetter nicht schön ist zu Hause denkaufgaben sowie auch viele streicheleinheiten. Tacko ist ein wunderbarer Freund der jedoch sehr eifersüchtig ist sobald ein anderer Mensch oder ein HUND in meiner Nähe ist, er will mich immer beschützen, das nimmt er manchmal zu ernst 😉

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